Um ein Gericht zu bereichern, genügt oft ein paar Tropfen Balsamico-Essig aus Modena. Es handelt sich um ein Gewürz, das jeder Speise, vom einfachsten bis zum reichhaltigsten, Säure, Struktur, Aromatik und Persistenz verleihen kann. Allerdings könnte die Wahl des besten Produkts nicht einfach sein. Auf dem Markt gibt es nämlich verschiedene Typen mit unterschiedlichen Eigenschaften.

Typen von Balsamico-Essig

Der Balsamico-Essig aus Modena kann in verschiedene Typen unterteilt werden. Der traditionelle Balsamico-Essig aus Modena DOP wird beispielsweise nur aus bestimmten ausgewählten Rebsorten hergestellt, die in den Gebieten von Modena angebaut werden. Was die Verarbeitung betrifft, so erfolgt sie durch das Kochen in offenen Töpfen und wird mit einer Reifung von mindestens 12 Jahren in den Acetaien abgeschlossen. Um die Bezeichnung „DOP“ zu erhalten, muss der Essig nicht nur im Gebiet von Modena produziert und gereift werden, sondern auch nach bestimmten Regeln abgefüllt werden.

Der Balsamico-Essig aus Modena IGP hingegen kann unter Verwendung von Most aus Trauben, die im gesamten Gebiet der Emilia angebaut werden, hergestellt werden, mit der Zugabe von mindestens 10 Jahre altem Essig und Weinessig. Außerdem ist die Verwendung von Karamell in der Zubereitung erlaubt, jedoch nur in einer maximalen Menge von 2% des Volumens. Die Reifung des Produkts ist viel kürzer und erfolgt in 60 Tagen (mindestens 3 Jahre für die „gereiften“) in Behältern aus edlem Holz. In diesem Fall müssen alle Produktionsphasen im Gebiet von Modena stattfinden.

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Welchen Essig bevorzugen?

Die beiden Haupttypen des Balsamico-Essigs aus Modena sind beide gültig. Tatsächlich hängen die organoleptischen Eigenschaften von der Qualität der verwendeten Rohstoffe für die Zubereitung und für die Herstellung der Fässer (oder Behälter), die für die Reifung und Alterung verwendet werden, ab. Was den Balsamico-Essig aus Modena IGP betrifft, muss auch die Menge der Rohstoffe berücksichtigt werden, d.h. das Verhältnis zwischen gekochtem Most und Weinessig sowie die mögliche Anwesenheit von Karamell (was auf einen Mangel an Most hinweisen kann). Aus diesem Grund ist es ratsam, die Zutatenliste auf dem Etikett zu lesen.

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